Neue Förderrichtlinien für die Schulsozialarbeit vertagt
Auf Vorschlag der Freien Wähler wurde die Verabschiedung der neuen Förderichtlinien für die Schulsozialarbeit im Landkreis in der jüngsten Kreistagssitzung noch einmal vertagt. Fraktionssprecher Stefan Bär begründete dies damit, dass die neuen Richtlinien trotz der eigentlich angestrebten Deckelung der Kosten eine Ausweitung der Stellen und damit entsprechene Mehrkosten zur Folge hätten. Da die Prognosen für die kommenden Haushaltsjahre besorgniserregend sind sollte man zunächst die Haushaltsplanberatungen abwarten, um eine Gesamtschau aller Anträge und Wünsche zu erhalten. Auch die meisten anderen Fraktionen hielten diesen Vorschlag für vernünftig, so dass die Vertagung eine klare Mehrheit fand.
Einig war man sich in der Sache darin, dass der Schulsozialarbeit an allen Schulen eine immer größere Bedeutung zukomme und die bisherige Beschränkung des Einsatzes auf die Hauptschulen zugunsten eines flexibleren Einsatzes vor Ort aufgehoben werden sollte. Auch die bisherige Befristung der vorhandenen Stellen wurde gestrichen und damit ein klares Signal für die Fortsetzung dieser wichtigen Arbeit gegeben. Einstimmig beschloss das Gremium zudem, dass das Land wieder in die Förderung der Schulsozialarbeit einsteigen müsse und dies nicht nur den Kommunen überlassen dürfe. Auch dies ein Punkt, der auf Antrag der Freien Wähler bei der Vorberatung im Aussschuss in die Beschlussfassungsempfehlung für den Kreistag mit aufgenommen wurde.
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